Mi
18
Nov
2009
Über 4000 neue iPhones gestohlen
Das iPhone ist heiß begehrt, so viel ist klar. Wer sich hierzulande keinen Vertrag mit Swisscom oder Orange eingehen möchte, kann alternativ auch ein simlockfreies iPhone in Belgien erwerben. Dort scheint die Sehnsucht nach dem Apple-Telefon aber so groß gewesen zu sein, dass kurzerhand fast 4000 für Mobistar bestimmte Geräte aus einem Logistik-Zentrum gestohlen wurden.
Wie die belgische Zeitung De Standaard berichtet, wurde der Einbruch am Montagmorgen südlich von Antwerpen in Willebroek entdeckt. Die Einbrecher verschafften sich über eine Feuerleiter Zugang
zum Dach des Lagerhauses, um dort über ein Loch zu den iPhones zu gelangen. Dabei schienen die Diebe gut informiert gewesen zu sein – das Loch wurde genau über der Lieferung iPhones in das Dach
gesetzt.
Problematisch ist für Mobistar nicht nur das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, auch aktuell arbeitet man in den Filialen bereits mit Wartelisten für die günstigsten Modelle. Ersatz für die
gestohlenen Geräte im Wert von etwa drei Millionen Franken (zwei Millionen Euro) will der Lieferant so schnell wie möglich zustellen. Mobistars PR-Managerin Patti Verdoodt zeigte sich jedoch
gelassen. Obwohl man von Apple und dem Lieferanten abhängig sei, sollten die Vorräte bis Weihnachten wieder nachgeliefert sein.
Pech für Käufer der gestohlenen Wahre: Mobistar will die Geräte zumindest im eigenen Netz blockieren. Da von Dieben und iPhones momentan jede Spur fehlt, wird potenziellen Käufern deshalb
empfohlen, iPhones nur in autorisierten Verkaufsstellen zu erwerben.

